Von Akne spricht man bei verstärkter Pickelbildung. Sie kann ganz schön am Selbstbewusstsein nagen. Sie ist aber kein lebenslanges Urteil, sondern verschwindet meist nach der Pubertät. Außerdem haben sich die medizinischen Behandlungsmöglichkeiten für Akne in den letzten Jahren stark verbessert. Deine Ärztin kann dir verschiedene sehr effektive Cremes und Pillen verschreiben. In Extremfällen kannst du auch für eine optimale Hautpflege an einen Hautspezialisten (Dermatologen) überwiesen werden. Welche Faktoren können nun also Akne auslösen?
Deine Gene. Wenn deine Mutter oder dein Vater als Teenager Akne hatten, wirst auch du wahrscheinlich unter Hautproblemen leiden.
Deine Hormone. In der Pubertät bilden sich androgene Hormone, die die Talgdrüsen deiner Haut anregen. Das führt dazu, dass mehr Hautfett produziert wird, das die Poren verstopft und zur Entstehung von Pickeln oder Mitessern führt. Auch zyklusbedingte hormonelle Veränderungen können zu Akneschüben führen, sowie die anfängliche Einnahme bzw. das Absetzen der Pille, die ansonsten als wirksames Mittel bei Hautproblemen gilt.
Dein Stresspegel. Akne wird nicht von Stress verursacht, manchmal aber verstärkt.
Deine Hautpflege. Zu häufiges Waschen kann der Haut schaden und die Entstehung von Akne sogar begünstigen.
Hautpflegeprodukte und Kosmetika: Fettige Produkte verstopfen die Poren der Haut und können Akne verursachen.
Deine Ernährung. Einige Dermatologen glauben, dass Lebensmittelallergien Akne verursachen können.
Deine Medikamente. Akne tritt als Nebenwirkung bestimmter Medikamente wie Barbiturate, Antieleptika und Steroide auf. |